| 25. Juli 1971 |
Ich werde gegen 20. 30 Uhr im Gustav- Ricker-
Krankenhaus in Magdeburg- Süd geboren.
Ein Sonntagskind |
| danach |
wie jeder,,normale" Mensch wachse ich, und nicht ganz
unbeträchtlich |
| Juli 1974 |
Umzug nach Ballenstedt/ Ostharz in die Wallstrasse
Ich besuche dort den städtischen Kindergarten |
| Februar 1977 |
Wieder zurück in Magdeburg.
Wir wohnen in der Wolfenbütteler Straße 17.
Schon damals zog es mich zurück nach Magdeburg, obwohl ich nichts dafür konnte. |
| 1978 |
Einschulung in die Schillerschule gleich hinterm Haus.
Sollte ich ein schlaues Kerlchen werden???? |
| 1988 |
(Exmatrikulation?) Ich verließ die nun aus den zusammengelegten Schulen sogenannte Goethe-
Schiller- Schule
nach 10 erfolgreichen Jahren
um eine handfeste Berufsausbildung bei der Deutschen Reichsbahn zu beginnen.
Ausbildung in Delitzsch (Sachsen) im RAW (Reichsbahnausbesserungswerk)
Ich lerne Abkürzungen. SED und FDJ, kenne ich. Jetzt wohne ich im LWH (Lehrlingswohnheim) und
ernähre
mich hauptsächlich von Keksen, Pfeffi, Bier und Bowu (Bockwurst).
Korrekte Bezeichnung des Ausbildungsberufes: Elektromonteur, Spezialisierungsrichtung
Wartung und Instandhaltung von Reisezugwagen |
| Juli 1990 |
Ich beginne als Elektromonteur bei der Deutschen Reichsbahn im Bahnbetriebswagenwerk
Magdeburg Hauptbahnhof zu arbeiten.
Nach nur zwei Wochen werden ich versetzt und reinige Reisezugwagen, 4 Wochen lang. Weitere
4 Wochen arbeite ich an der Achssenke mit Schlossern zusammen,
um danach in meinem eigentlichen Beruf zu starten. Erst im Normaldienst, dann im 4- Schicht
- System. |
| April 1993 |
Von meinem damaligen Chef wird mir nahegelegt, einen Auflösungsvertrag zu unterschreiben.
Im Zuge des sozialverträglichen Personalabbau´s willige ich ein, nicht ohne schon einen
Arbeitsvertrag für den Anschluß unterschreiben zu haben. |
| Mai 1993 bis März 1994 |
Ich werde Elektroinstallateur. Bei einer Installationsfirma in Magdeburg. Ausbeutung pur
. Der Chef spinntWeiß immer alles besser und hat "alles so" gesagt.
Kein Verständnis dafür, daß ich diesen Job nicht gelernt habe. Spielt den Toleranten und
ist jähzornig |
| März 1994 bis März 1995 |
Die nächste Firma, der nächste Spinner. Nachdem es beim Vorgänger nicht mehr erträglich
war. "Fertig werden"
Die Hose sitzt immer auf "halb acht", gestern abend wieder volltrunken,
Trinken nach Feierabend ist an der Tagesordnung.
Hat der überhaupt Familie. Und wenn Feier, läßt er sich nicht lumpen, hat die dicke Marie dabei.
Auch nicht toll |
| April 1995 |
Bundeswehr: Rotenburg? Wo ist das eigentlich, noch nie gehört?
Welches Rotenburg, wie weit weg?
Endlich wieder raus aus Magdeburg. Drill? Keine Spur, naja im
Gleichschritt marschieren, habe ich schon im GST- Lager
zu DDR- Zeiten gelernt. Ist doch nicht schlimm.
Mit einem Mal ist es aushaltbar. Essen gibt´s, warm ist es
auch, was habe ich in Magdeburg? Freunde, Kumpels, Familie?
Durch das Wochenende besteht schon eine gewisse Entfernung.
Warum nicht länger bleiben und Geld dafür bekommen.
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| Februar 1997 |
Entlassung bei der Bundeswehr
Ich muß wieder als Elektroinstallateur zu dem Spinner.
Ich halte das nicht aus. Bin oft krank.
Der kriegt nur noch Lack |
| Dezember 1997 |
Reserveunteroffizierlehrgang
4 Wochen in Hamburg- Fischbek bei den Grenadieren, die haben
doch ´nen Pfeil im Helm!!!
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| Januar 1998 |
Bewerbungsbesuch im Zentrum für Nachwuchsgewinnung Nord in
Hannover
Als ich denen erzähle, das ich schon Reserveunteroffizier bin,
hat sich die Veranstaltung für mich um einiges
verkürzt. Ich bekomme meine Einplanungsunterlagen.
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